The Fantastic 4: First Steps
- Geschaut am
- 07.11.2025
- Erfasst
- 07.11.2025 20:47
Einer der besseren Marvel-Verfilmungen seit Endgame. Er profitiert vom Retro-Look, richtig guter CGI-Arbeit (wenn man mal von den Szenen absieht, in denen Das Ding mit dem Baby handiert) und den einigermaßen glaubhaften Beziehungen zwischen den Hauptfiguren. Wobei mir die Betonung auf "Familie" schon ein bisschen aus den Ohren quoll, Aber gut, Zuschauer scheinen dumm zu sein – da muss man das eben alle 5 Minuten sagen. Die Betonung auf Familie ist natürlich ein Appell an die echte Welt: Kommt wieder zusammen, alles ist gut, wenn wir zusammenhalten. In der Film-Welt indes ist schon erstaunlich, dass die gesamte Welt schon sehr verständnisvoll ist, wenn sich die Fanta4 hinstellen und lieber die Welt opfern wollen, statt ihres Babys.
Die beiden Bösewichte sind eigentlich tragische Figuren. Während die Silversurfer wenigstens zwei Minuten Hintergrundgeschichte bekommt, bleibt Galaktus komplett leer – und wird einigermaßen verheizt. Dafür, dass andere Welten ihm einfach nichts entgegenzusetzen hatten, sind seine Schwachstellen offenbar wütende Mütter.
Am Ende bleibt ein ganz okayer Film, in dem ich hier und da durchaus mal mitgefiebert habe und der sich sichtlich bemüht. Drehbuch, Schauspieler und Effekte geben sich einigermaßen Mühe – und das muss man bei all dem Ramsch eigentlich schon auch einmal mit Lob versehen.