8 Blickwinkel
- Geschaut am
- 29.11.2025
- Erfasst
- 29.11.2025 21:43
OK, fangen wir mal mit der zentralen Frage an: Warum heisst der Film eigentlich "8 Blickwinkel", wenn es insgesamt nur 6 sind?
Es ist die Geschichte eines Attentats auf den US-Präsidenten und seines tapferen Secret Service-Mitarbeiters, der ihn am Ende natürlich rettet.
Ich habe den Film damals im Kino geschaut. War rasante Unterhaltung, die in so einer Pace läuft, dass einem die Fehler hier und da beim 1. mal schauen vielleicht überhaupt nicht auffallen. Ich kann mich erinnern, dass ich die Erzählweise damals im Kino sehr gut fand. Mit jedem "Blickwinkel", der eigentlich ein Durchlauf ist, erfährt der Zuschauer ein bisschen mehr. Am Ende laufen alle Blickwinkel beim Terroristen zusammen und werden zuende erzählt.
Es gibt hier und da ein paar Zufälle im Film, die man verzeigen kann - wie zum Beispiel den zeitlichen Ablauf aller Ereignisse, die quer durch die Stadt stattfinden. Dass dann am Ende aber alle Fäden zufällig zusammenlaufen ist an Blödsinnigkeit nicht zu überbieten – vor allem auch, dass der überböse Fädenzieher mit keinem Gewissen wegen eines kleinen Mädchens seine gesamte Mission scheitern lässt.
Keine Ahnung, ob ich damals im Kino das Ende auch so aufmerksam zerpflückt habe. Einzig: Die Verfolgungsjagd mit den Autos in der Stadt ist mit unheimlich wackeliger Kamera gefilmt, was dynamisch wirken soll, aber mit der Zeit ein bisschen auf den Keks geht. Und mir fiel auf, dass das zwei Opel Astra sind (1. und 2. Generation) bei denen keine Airbags funktionieren. Man, waren die Autos damals schlecht …
Trotzdem: Das alles macht durchaus auch nach 17 Jahren noch Spaß, wenn heute vielleicht auch mit ein bisschen Trash-Faktor. Zudem sieht man unheimlich viele Menschen, die heute Stars sind – neben Dennis Quaid und Sigourney Weaver (damals schon Stars) gibt es Matthew Fox, Forest Whitaker, William Hurt und (ganz, ganz kurz) Zoë Saldaña kurz bevor sie 2009 in Star Trek spielte.