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The Returned

Geschaut am
18.10.2026
Erfasst
18.10.2026 22:11

Die Toten kehren zurück. Eines Tages. Einfach so kommen alle, die in den letzten 10 Jahren gestorben sind, zurück. Sie verhalten sich seltsam: sie sind langsamer, abwesend, …

Der Film stellt die Frage: Wie gehen die Lebenden damit um? Und parallel entfaltet sich eine Geschichte um die Frage, weshalb sich die Rückkehrer Nachts heimlich treffen.

Das Ganze wird erzählt anhand von Sitzungen des Stadtrats einer kleinen französischen Stadt und dreier Familien/Paare.

Der Film nimmt sich ausführlich Zeit für seine Erzählung: Wie gehen Menschen mit jemandem um, der verloren geglaubt war und wieder zurück kommt. Dann aber eben nicht so ist, wie man ihn gern wieder hätte – wie er war. Eine Parabel vielleicht auch auf Menschen die in den Krieg ziehen und zurück kommen – mit PTBS oder Verletzungen, die sie verändert haben. Wie reagieren Menschen und Gesellschaft auf solche Menschen, wie gehen sie mit ihnen um - mit denen, die sie gern wieder in die Arme schließen würden, aber nicht mehr können, weil sie zwar wieder da sind, aber eben anders.

Vielleicht müssen die Lebenden akzeptieren, dass sie die Vergangenheit nicht zurückholen können. Sie müssen aufhören, von den Zurückgekehrten zu verlangen, dass diese die Menschen werden, die sie einmal waren.

Am Ende verschwinden die ehemaligen Toten erneut. Und lassen alle erneut zurück. Und vielleicht ist das die Metapher auch darauf, dass Liebe eben nicht bedeutet, jemanden auf ewig an die Person zu binden, die er einmal war, sondern gehen zu lassen – weil man akzeptieren kann, das sich Dinge nach einem Abschied eben ändern und bei der Wiederkehr nichts so sein wird wie vorher.